Grundlagen · Kapitel 3.1
Git-native
Compliance
Git-native Compliance bezeichnet das Architekturparadigma, bei dem alle Compliance-Artefakte, Entscheidungen, Identitäten und Nachweise primär in Git-Repositories leben — versioniert, GPG-signiert, OSCAL-maschinenlesbar, OPA-validierbar — ohne einen sekundären Compliance-Store zu benötigen.
Das Paradigma ist analog zu Cloud-native (Architektur für Cloud-Infrastruktur, CNCF) und GitOps (Git als Source of Truth für Deployments). Git-native Compliance nutzt Git als unveränderliche, kryptographisch verankerte Evidenz-Basis.
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P1
Git als alleinige Evidenz-Basis
Kein sekundärer Compliance-Store. Alle Nachweise sind Git-Commits mit GPG-Signatur.
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P2
Maschinenlesbare Policy
Compliance-Anforderungen werden als OSCAL-Kataloge und OPA/Rego-Regeln im Repository verwaltet.
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P3
Deterministische Identifikation
Jedes Artefakt wird durch V7GUID eindeutig und sortierbar identifiziert — ohne zentrale Datenbank.
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P4
Kryptographische Verkettung
SHA256-Hashverkettung und GPG-Signierung erzeugen unveränderliche Beleg-Ketten (GoBD-konform).
— GCBoK §3.1, GitCover Commons gUG 2026
Git
Versionierung · GPG-Signierung · Unveränderlichkeit · Branching
OSCAL
Maschinenlesbare Compliance-Kataloge · GoBD · NIS2 · BSI GS++
OPA / Rego
Policy as Code · Validierung · Audit-Trails · VPRM
V7GUID
Deterministisch · Sortierbar · Klassen-kodiert · Beleg-Ketten